Plietscher Proviant

Zugegeben, auf einen IQ von 150 werden Sie sich durch besonderes Essen zwar nicht futtern können ? aber es gibt Tricks, wie man sein Gehirn durch bestimmte Lebensmittel auf legale Weise ?Dopen? kann! Hier sind einige von ihnen?:

Wir kennen es alle: Manchmal gibt es Tage, an denen geht uns alles irgendwie leichter von der Hand und es klappt (fast) alles ? und dann gibt es Tage, an denen der Kopf einfach keine Lust hat und sich die Arbeit hinzieht - so zäh wie Kaugummi.
Checken Sie doch mal, was Sie an den jeweiligen Tagen gegessen haben! Gabs zum Mittagessen vielleicht Braten mit ordentlich Soße und hinterher noch ein Stück Kuchen?? Dann ist es nämlich kein Wunder, dass das Gehirn schlichtweg sagt ?Ich hab keinen Bock auf Arbeit!? Mit dem richtigen Mittagessen dagegen, können Sie Ihr vorhandenes Potential voll ausnutzen!

Tyrosin macht schlau

Ein Test in den Niederlanden hat es bestätigt: In einer Studie lösten Testpersonen ein Puzzle bedeutend schneller, wenn sie vorher ein Glas Orangensaft getrunken hatten, dem die Aminosäure Tyrosin zugesetzt war.
Tyrosin (auch L-Tyrosin genannt) ist eine Aminosäure, die in vielen Proteinen (Eiweiß) enthalten ist und die in unserem Körper u.a. für die Herstellung von Thyroxin (Schilddrüsenhormon) und Dopamin (Botenstoff im Gehirn) verantwortlich ist. Und dieses Trio macht uns glücklich!
Dopamin ist nämlich ein Nervenbotenstoff und wird allgemein auch als "Glückshormon" bezeichnet. Ist seine Produktion in unserem Körper auf Touren ? dreht auch unser Gehirn auf, denn Dopamin steigert unsere Konzentration und Reaktionsschnelligkeit ? sprich unsere Denkleistung nimmt zu!

Zu den besonders Tyrosinreichen Lebensmitteln gehören zum Beispiel Erdnüsse, Erbsen, Eier und vor allem Sojaprodukte! Und darin steckt noch ein legales Dopingmittel?..

?.Lecithin

Lecithin ?schmiert? sozusagen unser Gehirn. Es spielt bei der Reizübertragung von Neuron zu Neuron eine wichtige Rolle und hat somit großen Einfluss auf unsere kognitiven Funktionen. Hauptlieferanten für Lecithin sind, neben Sojabohnen, Nüsse! Und die liefern gleich eine ganze Reihe von geistigen Fitmachern! Allen voran die??

?.B-Vitamine

Sie sorgen für eine einwandfreie Funktion der Nervenzellen. Einfach formuliert: Die Gedanken flitzen einfach schneller hin und her und die Kommunikation im Gehirn wird besser. Gute B-Lieferanten sind neben Nüssen auch Avocados, Vollkornprodukte, Eier und grünes Gemüse.
Ebenfalls gut für die allgemeine Nervenfunktion ist?.

....Magnesium

Dieses Mineral, auch ?Salz der inneren Ruhe? genannt, gilt als natürliches Antidepressivum! Denn Magnesium ist nicht nur bei Sportlern beliebt, weil es gut für die Muskeln ist, sondern es entspannt und beruhigt. Haben wir einen Magnesiummangel, zeigt sich das in Konzentrationsstörungen, Stressempfindlichkeit und man wird schneller wütend. Und, wie wir alle wissen, ?In der Ruhe liegt die Kraft?! Ist der Magnesiumspiegel in Ordnung, kann man übrigens auch viel besser einschlafen. Und dass das Gehirn natürlich sowieso besser funktioniert, wenn wir ausgeschlafen sind, wissen wir ja.

Geistig fit durch Fett

Unser Gehirn besteht zu 60 Prozent aus Fett! Völlig logisch also, dass es auch Selbiges braucht, um gut zu funktionieren. Allerdings müssen es ?gute? Fette sein, wie Omega-3/6-Fettsäuren. Sie haben Einfluss auf unsere Stimmung, Lernlust und Konzentrationsfähigkeit. Ausgezeichnete Lieferanten für diese Fettsäuren sind Fischsorten wie Lachs, Makrele, Hering, Aal und Thunfisch sowie mageres Fleisch und schon wieder die Nüsse?. Sogenannte ?Low Fat?-Diäten sind also Gift fürs Gedächtnis!

Glutaminsäure und Phosphor

Glutaminsäure (wird leider oft und zu Unrecht mit dem Geschmacksverstärker Glutamat verwechselt) beruhigt und stärkt Psyche und Konzentration. Haben wir einen Mangel, kann nervöse, innere Unruhe, Schlaflosigkeit und mangelnde Konzentration entstehen. Glutaminsäure ist als Aminosäure Grundbestandteil aller Eiweiße und ist insbesondere im Eiweiß der Sojabohne in großen Mengen aber auch in Leber oder Getreide vorhanden. Sogenanntes Phosphorus D30 (gibt?s als Tropfen in der Apotheke) unterstützt das Glutamin noch in seiner Arbeit, weil es für den Energietransport zwischen den Zellen verantwortlich ist. Eine Kombination aus beiden beruhigt und stärkt Psyche und Konzentrationsfähigkeit.

Übrigens: Verschiedene Versuche haben gezeigt, dass natürliche Farbstoffe, wie sie in Spinat, Brokkoli oder auch Blaubeeren stecken, ebenfalls die Kommunikation zwischen den Nervenzellen verbessern. Absolutes Gehirngift sind dagegen Alkohol und Tabak! Allerdings: Wenn die Arbeit dann irgendwann mal erfolgreich erledigt ist?wird Ihnen ihr Gehirn ein Gläschen Rotwein garantiert nicht übel nehmen?.denn schließlich braucht man ja auch mal Spaß!

Gesundheitstipps Lebensart - 12.03.2015

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