Kürbis - das neue "IN" Gemüse

Obwohl "Gemüse" nicht so ganz richtig ist, denn botanisch gesehen ist der Kürbis, genauso wie "Erd", "Him" oder "Stachel", eine Beere! Zugegeben, eine ziemlich große Beere, aber genauso groß wie sie ist, ist auch die Anzahl ihrer gesunden Inhaltsstoffe!

Denn der Kürbis strotzt nur so vor Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Und dabei ist er auch noch gut für die schlanke Linie: Denn 100 Gramm Kürbisfleisch haben gerade einmal 25 Kilokalorien. Im Kürbis und seinen Kernen stecken aber noch zahlreiche andere Inhaltsstoffe, die ihn nicht nur zu einem äußerst gesunden Lebensmittel machen, sondern ihm sogar heilende Kräfte nachsagen. Kein Wunder also, dass der Kürbis sich auch bei uns seit Jahren wachsender Beliebtheit erfreut.

Ursprung Südamerika

Im 16. Jahrhundert brachten Entdecker den Kürbis (lat. Cucurbita pepo) aus Süd- und Mittelamerika zu uns nach Europa. Mittlerweile wird er überall auf der Welt angebaut und es gibt über 800 verschiedene Sorten. Der bekannteste ist der Speisekürbis (wie z.B. Hokkaido, Butternut, Muskat oder gelber Zentner), zu denen übrigens auch die Zucchini gehört!

DAS steckt drin

Zuerst einmal bestehen Kürbisse zu fast 90 Prozent aus Wasser. Der Rest sind Fruchtfleisch und Kerne, aus denen auch das beliebte Kürbiskernöl gewonnen wird. Das orangefarbene Kürbisfleisch liefert neben wichtigen Ballaststoffen vor allem viel Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), das für seine antioxidative (krebsvorbeugende) Wirkung bekannt ist. Die Ballaststoffe regeln die Verdauung, leiten Giftstoffe aus, unterstützen das Abnehmen, und gleichen den Blutzuckerspiegel aus. Kürbis ist deshalb auch für Diabetiker ein sehr interessantes Nahrungsmittel. Zusätzlich enthält das Fruchtfleisch auch noch die Mineralstoffe Kalium (Muskeltätigkeit, Flüssigkeitshaushalt), Magnesium (Nerven), Kalzium (Knochen) und Eisen (Blutbildung). Und: Kürbis wärmt von innen! Menschen, die leicht frieren, sollten sich gerade in der kalten Jahreszeit öfter mal einen Teller Kürbiscremesuppe gönnen.

Kerne und Öl

Eingebettet im Fruchtfleisch versteckt sich noch ein ganz besonderer Schatz im Kürbis: Die Kerne! Aus ihnen wird das nussig-aromatische Kürbiskernöl gewonnen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass insbesondere das Vitamin E und die Linolsäure darin eine heilende Wirkung haben und damit gegen eine ganze Reihe von Zivilisationskrankheiten helfen können, wie z.B. Entzündungs- und Infektionskrankheiten, Krebs (vor allem bei Prostatakrebs sind gute Ergebnisse erzielt worden), Nierensteine, Hautkrankheiten und Depressionen. Außerdem stecken noch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D und die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink mit drin. Damit das ganze Gesundheitspotpourri aber auch garantiert in Ihrem Körper landet, sollte Kürbiskernöl besser nicht erhitzt, sondern erst kurz vor dem Verzehr über das Essen gegossen werden.

"Süßes oder Saures!"

Halten wir also fest: Kürbis ist gesund, Kürbis ist lecker und: Kürbis ist dekorativ! Denn anstatt den Abfall nach dem Kochen weg zu werfen, kann man sich DIESEN Müll sogar noch schick hinstellen: Schnitzen Sie einfach ein Gesicht in die Kürbispelle und plazieren Sie dann ein Teelicht darin. Die Nachbarskinder werden sich am 31. Oktober zu Halloween sicher ganz besonders darüber freuen!

Gesundheitstipps Lebensart - 14.10.2014

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