Fitmacher Chili!

Er brennt auf der Zunge, die Augen fangen an zu tränen und manche bekommen davon sogar Schluckauf: Die Rede ist vom Scharfmacher Chili! Dabei kann er soviel mehr, als nur ?SCHARF? machen....obwohl er ?DAS? auch kann:

?.so soll zum Beispiel dunkle Schokolade zusammen mit Chili DAS Aphrodisiakum überhaupt sein! Aber nun erst einmal zum Anfang: Woher kommt ?Chili? überhaupt? Chili, auch Peperoni, Pfefferoni oder Peperoncini genannt, heißt eigentlich Paprika (Capsicum), gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und stammt ursprünglich aus Südamerika. Und die rote oder auch grüne Schote strotzt nur so vor Inhaltsstoffen: So enthält sie neben den Mineralstoffen: Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Zink auch noch die Vitamine: A, E, B1, B2, B3, B6 und C! Dabei enthalten 100 g des Fruchtfleisches einer durchschnittlichen Chilischote etwa 110 bis 160 mg Vitamin C! Das entspricht in etwa dem doppelten Gehalt von 100 g Zitronen!

Als schärfste Chili-Schote der Welt gilt übrigens die ?Bhut Jolokia?! Sie wird im Nordosten Indiens angebaut und gilt sogar als Waffe! Ihre Schärfe beträgt mehr als eine Million Scoville-Einheiten, das ist die wissenschaftliche Maßeinheit für Schärfe. Die klassische Tabasco-Sauce kommt da nur auf 2.500 bis 5.000. In den USA dürfen die schärfsten Chili-Sorten wegen ihrer Gefährlichkeit nicht mit an Bord eines Flugzeuges gebracht werden.

Der Stoff in der Chili, der uns nach dem Genuss oft nach Luft schnappen lässt, heißt Capsaicin! Je schärfer eine Schote ist, desto mehr Capsaicin enthält sie. Und diese Schärfe löst etwas ganz Bestimmtes in unserem Körper aus: Essen wir scharf, sendet das zuerst die Botschaft ?Schmerzen? an unser Gehirn. Und DAS führt dazu, dass das Gehirn das sogenannte Glückshormon ?Endorphin?, einen morphiumähnlichen Stoff, produziert. Sprich: Scharf macht glücklich!

Und gesund macht es uns auch! Denn die wärmende Wirkung nutzen wir bereits bei Muskelverspannungen durch die bekannten Wärmepflaster ? und salben. Capsaicin soll aber auch bei Kopfschmerzen, Schuppenflechte, Verdauungsbeschwerden und sogar gegen Krebs helfen! Außerdem soll er auch noch eine Cholesterinsenkende Wirkung haben und das Abnehmen unterstützen! Denn die Schärfe kurbelt den Stoffwechsel an und lässt so Pfunde purzeln. Aber Vorsicht: Capsaicin kann Hautreizungen hervorrufen! Also besser nicht in die Augen bekommen und bedenken, dass zu viel Capsaicin die Magenschleimhaut reizt!

Und wenn es doch mal ein Bissen zu viel gewesen sein sollte: Nicht zum Wasserglas greifen! Das verteilt die Schärfe nur im Mund und macht es noch schlimmer. Desiree Schneider von der Hochschule Fulda hat jetzt das ultimative Mittel gegen brennenden Mund herausgefunden: Ein ungetoastetes (!!!) Toastbrot mit Mascarpone neutralisiert die Schärfe am effizientesten!

Gesundheitstipps Lebensart - 15.09.2014

Segeberg.info
Kalkberg Konsorten
Kreis Segeberg
Bad Segeberg Wenn Du glaubst alles zu kennen
Stadt Bad Segeberg