Fit im Kopf bis ins hohe Alter

Für Jung und Alt ist es enorm wichtig, sein Gehirn regelmäßig zu fordern, um auch im hohen Alter den Anforderungen des Alltags gerecht werden zu können.

Bereits als Baby beginnt der Mensch mit dem Training des Gehirns. Sind die Sinnesorgane erst einmal funktionstüchtig, werden erste Eindrücke über die Nervenzellen an die Gehirnzellen geleitet. Und das hört zeitlebens nicht mehr auf! Doch um in den Gedanken bis ins hohe Alter fit zu bleiben, sollte man regelmäßig trainieren. Das Zauberwort heißt Gedächtnistraining.

Das Gehirn ist unser wichtigstes Organ. Umso wichtiger ist es, fit im Kopf zu sein und zu bleiben. In jungen Jahren ist dieses für viele nicht schwer. Im Kindesalter erfolgt das Training spielerisch, z.B. über Memorykarten oder andere Gedächtnisspiele. Später ist es die Schule oder der Beruf, die das Gehirn fordern. Mit Beginn der Rente fängt es an, dass das Gedächtnis nicht mehr so viel gebraucht wird, und spätestens da sollte man eingreifen. Um fit zu bleiben, braucht es nicht viel. So fordert z.B. regelmäßiges Lesen die Gehirnzellen. Am meisten sogar, wenn man sich selber etwas laut vorliest. Gedanklich kann man den letzten Film, oder die letzte Nachrichtensendung durchgehen, sich selbst oder jemand anderem davon erzählen. Den Inhalt eines Buches wiederzugeben ist schwierig für Jung und Alt, aber ein gutes Training. Kreuzworträtsel, Sudoku oder Gesellschaftsspiele lassen das Gehirn arbeiten und fördern so die Gedächtnisleistung.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass man so früh wie möglich damit anfangen sollte, sein Gedächtnis zu trainieren. Denn ist man erst mal fit im Kopf, so nimmt man diesen Vorsprung über Jahre mit. Aber auch im Alter ist es nicht zu spät für ein Training, allerdings muss man oftmals erst den inneren Schweinehund besiegen. Und mit der Zeit wird alles einfacher und macht sogar Spaß. Den Zweiflern, die meinen, Nervenzellen und Gehirnzellen bauen im Alter ab, sei gesagt, so wirklich stimmt das nicht! Sie arbeiten einfach nur nicht, wenn sie nicht gebraucht werden. Studien haben bereits vor Jahren belegt, dass Nerven- und Gehirnzellen aus ihrem Winterschlaf erwachen und anfangen, ihre alten Aufgaben zu übernehmen, wenn sie wieder gefordert werden.

Gesundheitstipps Lebensart - 03.09.2014

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