Länger leben durch grüne Smoothies?

Wäre es nicht toll, wenn es ein Wundergetränk geben würde, mit dem man zugleich uralt UND gesund, fit und schön werden würde? Fachleute glauben "grüne Smoothies" seien der Schlüssel dazu.......

...manche behaupten sogar, man könne durch grüne Smoothies 117 Jahre alt werden - wenn man nur früh genug mit dem Trinken anfangen würde.....

Mythos oder Wahrheit?

Fakt ist: Smoothies sind unheimlich gesund! Und das liegt nicht nur an den Zutaten - sondern auch an der Darreichungsform!
Die US-Amerikanerin Victoria Boutenko gilt als die Mutter der Grünen Smoothies! Als Rohkost-Verfechterin leitete sie 2004 den weltweiten Trend ein.
"Der Vorteil ist beim Smoothie, dass man dem Körper hilft, schneller an die Inhaltsstoffe zu kommen, denn die Nährstoffe sind so klein zerhackt und püriert, dass der Körper sie sofort aufnehmen, umsetzen und verwerten kann", sagt Anja Christiansen, Besitzerin der Wildkräutergärtnerei "Wilde Kost" in Blunk.
Bei einem Smoothie werden rohes (!!!) Gemüse/Wildkräuter- und Obststücke zusammen mit Wasser oder Säften im Hochleistungsmixer (am Anfang genügt auch ein Pürierstab) zu einem flüssigen Brei zerkleinert - und getrunken (man kann es auch dicker machen und als Dessert löffeln....). Das Essen wird hier sozusagen "vorgekaut" - nichts kann mitsamt größerer Ballaststoffbrocken ungenutzt "durchrauschen" - somit geht kein Vitamin und kein Mineralstoff verloren.

Wunderwirkstoff Chlorophyll
"Welches- eine Hauptzutat beim "grünen Smoothie" ist, verrät schon der Name: Grüner Smoothie! Es MUSS auf jeden Fall "Grünes" hinein! Warum? Weil alles, was "grün" ist, auch eine große Portion des Pflanzenstoffs Chlorophyll enthält. Und das gilt als DAS Anti-Aging-Mittel schlechthin! Es soll Entzündungen vorbeugen, die Wundheilung fördern, den Körper entgiften und sogar gegen Krebs helfen. Wirklich bewiesen ist: Grünes Blattgemüse ist sehr reich an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien, Aminosäuren und Antioxidantien. Es wirkt im Körper basisch und stärkt das Immunsystem.

Söhren Kuhn (41) aus Bad Segeberg litt an rheumatischen Gelenkerkrankungen und hatte Schmerzen. "Mein Zuckerkonsum war viel zu hoch", gibt er heute zu. Dann entschied er sich für eine Ernährungsumstellung, verzichtete fortan auf Süßigkeiten und streute viel Rohkost und grüne Smoothies in seine Mahlzeiten ein. Das Ergebnis: "Meine Schmerzen sind weg, ich habe keine geschwollenen Gelenke mehr und kann wieder Sport machen", sagt er heute zufrieden.

So geht´s:

Damit der Smoothie nicht nur gesund ist sondern auch schmeckt, ist am Anfang eine Mischung aus ca. 50 Prozent Gemüse und Wildkräutern und 50 Prozent Obst im festen Anteil optimal.
An Wildkräutern eignen sich am besten, je nach Jahreszeit, eine gute Handvoll Giersch (100 Gramm Giersch haben mehr Vitamin C, als sechs Orangen!!!), Löwenzahn, Vogelmiere, Karottengrün (bitte nur von Bio-Ware), Feldsalat, Scharbockskraut, Sauerampfer und natürlich gängige Kräuter, wie Petersilie, Salbei, Pfefferminze, Melisse, Basilikum, oder Kerbel, zusammengemischt mit mildem Gemüse.
Dazu zählt Bio-Tiefkühlspinat (bei "normaler" Ware ist der Nitratgehalt auf Dauer oft zu hoch), frische Gurke (bei Bio-Ware kann gern die Schale mit in den Mixer - ansonsten bitte vorher schälen), Chicoree, Kürbis, Tomaten, Zucchini, Avocados, Sellerie und/oder Ingwer.
Um alles geschmacklich "aufzupeppen" schmecken Obstsorten, wie Bananen, Ananas, Mangos, Papayas, Melonen, Beeren, Äpfel, Birnen, Weintrauben und Zitrusfrüchte lecker dazu.
Diese Mischung mit Saft, Kokos- oder Mineralwasser auffüllen, im Mixer klein pürieren (Tipp: Lieber etwas länger mixen, damit auch wirklich alles schön klein ist, und einem später keine Gemüsefäden im Hals hängen bleiben - ich empfehle ca. fünf Minuten...Anm. d. Red.) - und genießen! Wer im Sommer eine Mahlzeit daraus machen möchte, kann auch zum Beispiel ein paar Beeren oder Mangostücke mehr und etwas Flüssigkeit weniger hinein mixen, alles anfrosten und als Sorbet genießen!
"Fortgeschrittene" können ihre Smoothies noch zusätzlich mit Pulver aus sogenannten Superfoods, wie Algen, Weizengras, Spirulina, Matcha, Grüntee oder Sanddorn- und Aroniabeeren "pimpen" (gibts im Reformhaus, Bioladen oder Internet).

Fazit:

Meistens fängt man erst dann an, etwas im Leben zu verändern, wenn man krank geworden ist. Aber das ist doch eigentlich völliger Quatsch, oder? Fangen Sie doch am besten jetzt schon damit an und bleiben Sie gesund! Grüne Smoothies kann man nämlich auch prima abends vorbereiten und in den Kühlschrank stellen - am nächsten Tag dann zum Frühstück oder als Nachtisch zum Mittagessen genießen!
Weitere Tipps und Gesundheitsanbieter finden Sie natürlich hier, auf www.gesundheitspark.de.

Gesundheitstipps Gesundheit - 15.04.2015

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