Selen & Zink - Starkes Team für Ihre Abwehr

"Hübsches Pärchen, die Beiden...!".....würden WIR wahrscheinlich sagen, wenn wir die zwei in der Eisdiele treffen würden. Unser Körper sagt das Gleiche: Denn Selen und Zink sind ein Superteam wenn es darum geht, Krankheitserreger zu stoppen:

Selen und Zink sind nämlich sogenannte essentielle Spurenelemente. Das heißt, dass sie zum einen lebenswichtig (essentiell) für unseren Körper und seine zahlreichen Stoffwechselfunktionen sind, und zum anderen, dass wir beide über die Nahrung zu uns nehmen müssen, weil unser Körper sie nicht selbst bilden kann. Und genau DAS sollten wir gerade JETZT in der Erkältungszeit verstärkt tun, denn schließlich wird unser Körper im Moment von allen Seiten mit Schnupfenviren bombadiert. Zink und Selen hemmen genau diese Schnupfenviren und verhindern, dass sie in unseren Körper eindringen. Außerdem haben beide Spurenelemente einen großen Einfluss auf Anzahl und Funktion der natürlichen Killerzellen, die uns vor Krebs und Virusinfekten schützen. Hat ein Mensch also einen Zink ? und Selenmangel ist auch seine Immunabwehr geschwächt.

Im Westen herrscht Mangel

Zink und Selen gehören leider auch zu den Spurenelementen, die man in unserem Körper regelrecht "suchen" muss. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leidet fast die Hälfte aller Menschen unter einem Zinkmangel - hervorgerufen durch die moderne Ernährung.....auch Junk Food genannt. Und auch der Mangel an Selen ist, vor allem im westlichen Teil der Erdkugel, weit verbreitet: Saurer Regen und sulfathaltiger Dünger haben dafür gesorgt, dass die Böden in weiten Teilen Mittel- und Nordeuropas erschreckend selenarm sind. Und leider sind ausschliesslich Pflanzen in der Lage, das anorganische Selen aus der Erde aufzunehmen und in ein für unseren menschlichen Körper verwertbares Selen umzuwandeln. Fehlt also Selen im Boden, fehlt es auch in unserer pflanzlichen Nahrung - und somit in uns!

Gestatten: Zink mein Name!

Zink ist Bestandteil vieler Enzyme und nimmt eine Schlüsselrolle im Zucker- Fett- und Eiweißstoffwechsel ein. Außerdem sind viele Hormone für ihre Funktion auf Zink angewiesen, genauso, wie das Zellwachstum (auch die Haarwurzeln!!) und somit auch die Wundheilung. Außerdem verbessert Zink, laut einer US-amerikanischen Studie, sogar die geistige Leistungsfähigkeit. Demnach verstärkte Zink bei den Probanden sowohl Gedächtnisleistung als auch Konzentrationsfähigkeit. Gute Zinklieferanten sind: Para-Wal- und Pekannüsse, rote Fleischsorten, Austern, Schalentiere, Pilze, Weizenkeime, Haferflocken und Grüner Tee! Eier enthalten zwar auch eine kleine Menge Zink, allerdings müsste man da schon etwa 21 Eier essen, um an die nötige Tagesdosis zu kommen. Unser Körper kann Zink aus tierischen Quellen übrigens etwas besser verwerten als das aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Denn diese enthalten oft viel Phytinsäure, die die Aufnahme von Zink hemmt. Vegetarier und Veganer müssen daher ganz besonders auf ihre Zinkversorgung achten!

Selen: Klein aber Oho!

Für seine Gesunderhaltung braucht unser Körper nur minimale Mengen des Spurenelements Selen. Fehlen ihm aber genau diese geringen Mengen, läuft gleich eine ganze Reihe von Stoffwechselvorgängen komplett schief: So sind z.B. Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Fortpflanzungsorgane und das zentrale Nervensysthem unbedingt auf Selen angewiesen um richtig zu funktionieren. Außerdem zählt Selen zu den Antioxidantien, welches die Körperzellen vor der Zerstörung durch freie Radikale schützt. Und genau diese Zerstörung der Zellen ist der Beginn einer ganzen Reihe von Krankheiten, wie z.B. Krebs, Multiple Sklerose, Parkinson (beim Angriff auf Nervenzellen), Depressionen (beim Angriff auf das Nervensysthem), Alzheimer (beim Angriff auf Gehirnzellen) oder auch Herz-Kreislauferkrankungen. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit kann Selen übrigens auch als Stimmungsaufheller dienen, denn es gilt als wichtiger Baustein des Glückshormons Serotonin (siehe auch Artikel "Glücklichsein kann man essen"). Selen steckt, genau wie Zink, u.a. in Paranüssen, Pilzen einigen Fischsorten und rotem Fleisch, aber auch in Kokosnüssen, Spargel oder Linsen.

Gesundheitstipps Gesundheit - 27.10.2014

Segeberg.info
Kalkberg Konsorten
Kreis Segeberg
Bad Segeberg Wenn Du glaubst alles zu kennen
Stadt Bad Segeberg