Krankmacher Stress! Ursachen und Tipps

Krankmacher Stress! Ursachen und Tipps. Stress rüstet den Körper für Angriff oder Flucht. Es gibt positiven und negativen Stress.

Positiver Stress
Positiver Stress steigert das Selbstvertrauen und das Wohlbefinden: Wir empfinden eine Situation als spannende Herausforderung, der wir uns gewachsen fühlen. Diese Art Stress macht uns leistungsfähiger und zufriedener. Wir sind wie elektrisiert.

Negativer Stress
Idealerweise wechseln sich An- und Entspannung ab. Fehlen angemessene Erholungsphasen, entsteht negativer Stress.
Wir fühlen uns überfordert. Ähnlich reagiert der Körper auf Unterforderung: Langeweile kann auch stressen. Die Leistungsfähigkeit sinkt.

Ursprünglicher Stress
Stress war früher nötig, um unseren Vorfahren das Überleben zu sichern: Bei drohender Gefahr macht der Körper mobil für Angriff oder Flucht. Daher verläuft eine Stressreaktion heute immer noch so:

1. Alarm: Beschleunigung von Herzschlag und Atmung, Anspannung der Muskulatur.
2. Handlung/Widerstand: Angriff oder Flucht unter Verbrauch der bereitgestellten Energien.
3. Erholung: Auffüllen der Energiespeicher, Regeneration.

Im Alltag können wir kaum mit Kampf oder Flucht auf eine stressige Situation reagieren. Die mobilisierten Energien müssen anderweitig verbraucht werden. Folgekrankheiten Magen-Darm-, Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen, Immunschwäche, Rücken- und Kopfschmerzen sowie psychische Probleme treten häufig in Verbindung mit Stress auf. Je höher und je länger die Stressbelastung, desto größer ist die Gefahr zu erkranken. Suchen Sie nach Möglichkeiten, sich zu entspannen, z.B. durch Bewegung, Lesen, Musik hören, Gespräche mit Freunden. Besser noch: Erlernen Sie eine Entspannungstechnik:

Autogenes Training
Das Autogene Training basiert auf der konzentrativen Selbsthypnose. Dabei stellt man sich bestimmte Zustände vor, etwa Ich bin ganz ruhig. Mein rechter Arm ist ganz schwer! Gut Geübte können sich innerhalb weniger Minuten tief entspannen.

Progressive Muskelentspannung
Bei der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson werden nach und nach alle wichtigen Muskelgruppen des Körpers zunächst angespannt und dann wieder entspannt. Psychische Anspannung und Erregung wird auf diese Weise abgebaut.

Yoga
Yoga ist eine Meditationslehre aus Indien und hat religiöse Ursprünge. Am bekanntesten ist das
Hatha Yoga, das auf Körper- und Atemübungen basiert. Der Körper wird besser durchblutet und der Kreislauf stabilisiert, was die Konzentration verbessert.

Tai Chi
Tai Chi, vom Ursprung her eine Kampfkunst, ist ein jahrhundertealtes chinesisches Bewegungssystem. Die ausgeführten Bewegungen sind langsam und fließend. Tai Chi löst Verspannungen, unterstützt die Gesundheit und sorgt für große Beweglichkeit.

Qi Gong
Qi Gong basiert auf Körper- und Atemübungen. Diese regen den Energiefluss im Körper an. Wie beim Tai Chi wird auch beim Qi Gong das Immunsystem gestärkt sowie innere Ausgeglichenheit und Vitalität gefördert.

Quelle: Barmer GEK

Gesundheitstipps Gesundheit - 03.09.2014

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